Digitale Kundenkarte: Wie funktioniert das und für wen ist sie nützlich?

Die digitale Kundenkarte ersetzt die Papierkarten. Erfahre, wie sie funktioniert, und richte dir mit stmpr ganz einfach eine Wallet-Karte ein – ganz ohne App!

Digitale Kundenkarte: Wie funktioniert das und für wen ist sie nützlich?

Der Gast kommt wieder vorbei, hat aber seine Stempelkarte zu Hause vergessen, sodass der heutige Besuch leicht in der Sammlung übersehen werden könnte. Die digitale Kundenkarte bietet hierfür eine Alternative: Der Gast meldet sich über einen QR-Code an und kann die Treuekarte dann ohne Installation einer separaten App in Apple Wallet oder Google Wallet speichern.

Auf der digitalen Treuekarte von stmpr kann der Mitarbeiter die Stempel mit der Scanner-App oder im Kiosk-Modus erfassen, und die Bedingungen für die Prämien legst du fest. Der Artikel erklärt den Ablauf von Anmeldung, Stempeln und Einlösen und hilft dir dabei, zu überlegen, wie sich das Programm in den täglichen Betrieb deines Unternehmens einfügen lässt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die digitale Kundenkarte ist eine digitale Alternative zur Stempelkarte aus Papier, die auf dem Handy gespeichert werden kann.

  • Der Gast meldet sich über einen QR-Code an, die Stempel werden vom Mitarbeiter erfasst oder der Gast scannt seine Karte im Kiosk-Modus selbst ein.

  • Du legst fest, wofür es Stempel gibt, ab wie vielen Stempeln es eine Belohnung gibt und unter welchen Bedingungen diese eingelöst werden kann.

  • Die Daten zu den Teilnahmen, den vergebenen Stempeln und den eingelösten Prämien zeigen dir, wie das Programm genutzt wird.

  • Lege die Regeln des Programms bereits bei der Gestaltung der Wallet-Karte fest, denn nach der Veröffentlichung sind die strukturellen Einstellungen gesperrt.

Inhaltsverzeichnis

Was bedeutet die digitale Kundenkartenlösung für dein Kleinunternehmen?

Die digitale Kundenkartenlösung bietet deinen Gästen eine Treuekarte, die sie auf ihrem Smartphone, in Apple Wallet oder in Google Wallet speichern können. Für die digitale Kundenkarte von stmpr, die auf Apple Wallet und Google Wallet basiert, verbindet sich der Gast über einen QR-Code, ohne eine separate App installieren zu müssen. Die Karte ist Teil des Treueprogramms, kein Zahlungsmittel und kann nicht zum Bezahlen von Einkäufen verwendet werden.

Wodurch unterscheidet sich die digitale Kundenkarte von der Papierkarte?

Die Stempelkarte aus Papier kann verloren gehen, beschädigt werden oder der Gast vergisst sie zu Hause. Die Wallet-Karte bleibt auf dem Handy, sodass der Gast sie zusammen mit seinem Gerät bei sich tragen kann. Das bietet eine bequeme Alternative zur Papierkarte, beseitigt aber nicht alle Unannehmlichkeiten: Zum Beispiel könnte der Akku des Handys leer sein oder der Gast kann die Karte nicht vorzeigen.

Du musst nicht alle physischen Karten sofort austauschen. Du kannst ein neues digitales Treueprogramm starten oder die Wallet-Karte schrittweise einführen, während du beobachtest, wie gut sie zu den Gewohnheiten deiner Gäste passt. Hintergrundinformationen zur Funktionsweise digitaler Geldbörsen findest du auch in unserem kurzen Überblick über digitale Geldbörsen.

Für wen kann eine digitale Kundenkarte nützlich sein?

Sie kann in kleinen Unternehmen praktisch sein, in denen die Gäste regelmäßig wiederkommen und die mit den Stempeln verbundenen Prämien natürlich gut zur Dienstleistung oder zum Einkauf passen.

  • Café oder Bäckerei: Der Gast kann nach seinen Einkäufen Stempel sammeln.

  • Friseursalon: Der Stempel kann an eine in Anspruch genommene Dienstleistung geknüpft sein, und die Belohnung legst du selbst fest.

  • Fitnessstudio: Das Programm lässt sich an die Teilnahme an den Trainingseinheiten anpassen.

Wähle eine Regel, die der Gast leicht versteht und die dein Mitarbeiter schnell umsetzen kann. Du kannst dir auch digitale Treuekarten-Lösungen ansehen, die zu den verschiedenen Unternehmensarten passen.

Wie funktioniert die Wallet-Karte – vom QR-Code-Scan bis zur Prämie?

Der Prozess beginnt in deinem Unternehmen: Du registrierst dich, erstellst die Karte und veröffentlichst sie. Bevor du sie veröffentlichst, überleg dir die Anzahl der Stempel und die Bedingungen für die Prämien. Nach der Veröffentlichung können diese strukturellen Einstellungen nicht mehr geändert werden, die visuellen Elemente lassen sich jedoch bearbeiten. Nach der Veröffentlichung erhältst du einen öffentlichen Link und einen QR-Code, die du an der Theke, in den sozialen Medien oder auf gedruckten Flyern teilen kannst.

Wie nimmt der Gast am Treueprogramm teil?

Der Gast scannt den QR-Code und speichert die Treuekarte dann in Apple Wallet oder Google Wallet. Dafür braucht er keine separate stmpr-App. Bei der Festlegung der Regeln kann dir auch ein Artikel der Harvard Business School über die Funktionsweise von Treueprogrammen Anhaltspunkte liefern, zum Beispiel dazu, wie du das Programm auf das Gästeerlebnis abstimmen kannst.

Wie stempelt der Mitarbeiter die Karte ab und wie erfolgt die Einlösung?

Nach einem Einkauf oder Besuch scannt der Mitarbeiter den QR-Code auf der Wallet-Karte des Gastes mit der stmpr-Scanner-App ein und erfasst dann den Stempel. Es kann auch der Kiosk-Modus genutzt werden. Wenn der QR-Code nicht lesbar ist, muss der vierstellige Ersatzcode auf der Karte verwendet werden. Die Scanner-App funktioniert auch offline bei schwachem WLAN.

Sobald der Gast die erforderlichen Stempel gesammelt hat, kann er die Prämie gemäß den von deinem Unternehmen festgelegten Bedingungen einlösen. Ein Café kann beispielsweise eine Prämie vergeben, sobald eine bestimmte Anzahl an Stempeln gesammelt wurde. Für das manuelle Stempeln per QR-Code ist keine POS-Integration erforderlich. Wenn du dein eigenes Programm erstellen möchtest, beginne mit der Registrierung als Unternehmer.

Wie gestaltest du ein digitales Treueprogramm, das zu deinem Unternehmen passt?

Das Programm passt gut zu deinem Betrieb, wenn es mit den Aktivitäten deiner Gäste bei dir in Verbindung steht. Entscheide zunächst, was als Stempel zählt: ein Einkauf, ein Besuch oder zum Beispiel die Teilnahme an einem Training. Lege anschließend die erforderliche Anzahl an Stempeln, die Belohnung und die Einlösungsbedingungen fest. Es gibt keine für alle Unternehmen geltende, verbindliche Stempelanzahl.

Welche Stempel- und Prämienregelung passt zu deinem Unternehmen?

Die Regel sollte leicht zu erklären sein und von den Mitarbeitern konsequent angewendet werden können. In einem Café kann ein Stempel mit einem Einkauf verbunden sein, im Friseursalon mit einer in Anspruch genommenen Dienstleistung und im Fitnessstudio mit einer Teilnahme. Wähle eine Prämie, die dein Unternehmen klar versprechen und auch einhalten kann. Das Beispiel mit der Treuekarte aus dem Café kann dir Ideen für die Gestaltung deiner eigenen Regeln liefern.

Lege auch fest, wann der Gast einen Stempel erhält und wann genau er die Belohnung einlösen kann. Klare Bedingungen helfen dabei, Missverständnisse an der Theke oder nach der Dienstleistung zu vermeiden. Eine digitale Kundenkarte passt dann zu deinem Tagesablauf, wenn sich das Stempeln leicht in den Kauf- oder Dienstleistungsprozess integrieren lässt.

Was solltest du im Voraus auf der Karte planen?

Plane bei der Gestaltung der Karte das Erscheinungsbild deiner Marke und die Informationen für den Gast. Das Logo, die Farben und die Stempelgrafik tragen dazu bei, die Karte wiedererkennbar zu machen, und der Prämientext macht deutlich, was der Gast sammelt. Überprüfe vor der Veröffentlichung die Logik der Stempel und die Bedingungen für die Prämien. Die strukturellen Einstellungen sind nach der Veröffentlichung gesperrt, die visuellen Elemente können aber auch später noch geändert werden.

Wie gehst du mit den Daten um und bereitest du die Mitarbeiter vor?

Frage nur nach den Gästedaten, die du für den Betrieb des Programms benötigst, und erkläre, wofür du sie verwendest. Was die bei der Anmeldung erhobenen Gästedaten angeht, ist dein Unternehmen der Datenverantwortliche. Push-Benachrichtigungen darfst du nur mit einer Einwilligung zu Marketingzwecken versenden.

Zeige deinen Mitarbeitern während der Einweisung, wie sie den QR-Code einscannen, den Stempel erfassen und den vierstelligen Ersatzcode verwenden, falls der QR-Code nicht lesbar ist.

Beginne mit der Einrichtung deines digitalen Treueprogramms

Wie kannst du die Nutzung der digitalen Kundenkarte messen und verbessern?

Die Statistiken zeigen, wie die Gäste das Treueprogramm nutzen. Schau dir an, wie viele sich angemeldet haben, wie viele Stempel ihr vergeben habt und wie viele Prämien eingelöst wurden. Diese Daten geben einen Einblick in die Nutzung des Programms, beweisen aber für sich genommen keinen Umsatzanstieg und garantieren keine Rendite.

Welche Daten solltest du regelmäßig überprüfen?

Es lohnt sich, die Anmeldungen, die vergebenen Stempel und die Einlösungen gemeinsam zu betrachten. Wenn sich viele Gäste anmelden, aber nur wenige Prämien einlösen, überprüfe, ob die Regeln verständlich sind und ob die Prämie angemessen ist. Wenn sich nur wenige anmelden, schau mal, wie gut der QR-Code an deinem Standort, in den sozialen Medien oder auf dem Flyer sichtbar ist.

Schau dir die Daten regelmäßig an und ändere dann jeweils nur eine Sache auf einmal. So kannst du leichter verfolgen, wie sich die Nutzung des Programms nach der Änderung entwickelt. In den Details der Treueprogramm-Statistiken kannst du nachsehen, welche Daten du verfolgen kannst.

Wie nutzt du Kampagnen und Push-Benachrichtigungen?

In der Kampagne kannst du auswählen, an welche Gäste sich das Angebot richten soll und wann es gültig sein soll. Die Push-Benachrichtigung ist eine Möglichkeit, die Nachricht zu übermitteln: Sie wird über die gespeicherte Wallet-Karte des Gastes zugestellt. Versende Push-Benachrichtigungen nur mit einer Einwilligung zu Marketingzwecken und beachte, dass das monatliche Versandkontingent je nach Paket variiert.

Die Daten der digitalen Kundenkartenlösung helfen dir dabei, Fragen zur Funktionsweise des Programms zu stellen. Bewerte die Auswirkungen von Änderungen anhand deiner eigenen Daten und des Feedbacks der Gäste – geh nicht von einer Erfolgsgarantie aus.

Was ist der nächste Schritt?

Leg die Bedingungen für die Prämien fest und wähle dann die Designelemente der Karte aus, zum Beispiel das Logo, die Farben und die Stempelgrafik. Dein Mitarbeiter kann mit der Scanner-App Stempel vergeben, die auch offline funktioniert. Wenn die Gäste die Stempel selbst sammeln, kannst du auch den Kiosk-Modus nutzen.

Probier stmpr kostenlos aus

Starte dein Treueprogramm nach deinen eigenen Regeln

Die digitale Kundenkartenlösung bietet dem Gast eine auf dem Handy verfügbare Treuekarte und dir einen Überblick über die Verwaltung von Stempeln und Prämien. Der Gast meldet sich über einen QR-Code an und speichert die Karte dann ohne separate App in Apple Wallet oder Google Wallet.

Du legst fest, wofür es Stempel gibt, nach wie vielen Stempeln die Prämie eingelöst werden kann und wie die Karte aussehen soll. Die Daten zu den Anmeldungen, den vergebenen Stempeln und den Einlösungen zeigen, wie das Programm genutzt wird. Diese können Anhaltspunkte für Optimierungen liefern, garantieren aber keine sicheren Geschäftsergebnisse.

Die Mitarbeiter können die Stempel mit der „Scanner“-App erfassen, die auch offline funktioniert. Wenn der QR-Code nicht lesbar ist, kannst du den vierstelligen Ersatzcode auf der Karte verwenden. Wenn du ein digitales Treueprogramm starten möchtest, probier stmpr doch einfach kostenlos aus.

Häufig gestellte Fragen zur digitalen Kundenkarte

Was ist eine digitale Kundenkarte?

Die digitale Kundenkarte ist eine auf dem Smartphone des Gastes gespeicherte Treuekarte, die in Apple Wallet oder Google Wallet gespeichert werden kann. Die digitale Kundenkarte verwaltet Stempel und Prämien gemäß den Regeln deines Unternehmens. Der Gast meldet sich über einen QR-Code an, ohne eine separate App herunterladen zu müssen. Die Wallet-Karte dient dem Treueprogramm und ist kein Zahlungsmittel. Das Erscheinungsbild kann je nach Gerät variieren; die Aktualisierung der Karte wird vom Wallet-Dienst verwaltet.

Muss der Gast eine separate App für die digitale Treuekarte herunterladen?

Nein, der Gast muss keine separate stmpr-App installieren. Er scannt einfach den QR-Code für die Verbindung und speichert die Treuekarte dann in Apple Wallet oder Google Wallet. Du kannst den QR-Code an der Theke auslegen, in den sozialen Medien teilen oder auf einem gedruckten Flyer abdrucken. Die Karte ist in dem vom Gast genutzten Wallet verfügbar. Das Erscheinungsbild kann je nach Gerät variieren; Aktualisierungen werden vom Wallet-Dienst verwaltet.

Wie bekommt der Gast einen Stempel auf seine Wallet-Karte?

Der Mitarbeiter scannt den QR-Code auf der Wallet-Karte des Gastes mit der Scanner-App ein und erfasst dann den Stempel. Wenn der QR-Code nicht lesbar ist, muss der vierstellige Ersatzcode auf der Karte verwendet werden. Das Stempeln kann auch im Kiosk-Modus erfolgen. Die Scanner-App funktioniert auch offline und kann daher auch bei schwacher WLAN-Verbindung genutzt werden.

Kann die Wallet-Karte nach der Veröffentlichung noch geändert werden?

Die visuellen Elemente der Karte können auch nach der Veröffentlichung noch bearbeitet werden. Dazu gehören beispielsweise das Logo, die Farben und das Stempel-Symbol. Die strukturellen Einstellungen, wie die Anzahl der erforderlichen Stempel und die Bedingungen für die Prämie, sind nach der Veröffentlichung gesperrt. Überlege dir diese daher im Voraus und überprüfe die Karte vor der Veröffentlichung. Das Erscheinungsbild der Karte kannst du auch später noch anpassen, die Programmregeln solltest du jedoch zu Beginn klar festlegen.

Was zeigen die Statistiken an, und kannst du Push-Benachrichtigungen ohne separate App versenden?

Die Statistiken geben dir einen Überblick über die Anmeldungen, die vergebenen Stempel und die eingelösten Prämien. Diese zeigen die Nutzung des Programms, garantieren aber weder Umsatzsteigerungen noch Kundenbindung. Bei einer Kampagne kannst du die Zielgruppe und den Zeitpunkt auswählen, und Push-Benachrichtigungen sind eine Möglichkeit der Zustellung. Auf die Wallet-Karte des Gastes können auch ohne separate App Nachrichten gesendet werden, sofern eine Einwilligung zu Marketingzwecken vorliegt. Das monatliche Versandkontingent hängt vom jeweiligen Paket ab. Was die bei der Anmeldung erhobenen Gastdaten angeht, ist dein Unternehmen der Datenverantwortliche.

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